Mutmachende Botschaft für Firmbewerber

„Niemand von Euch ist allein – auch nicht in dieser Zeit.“ - Mit einem Video wendet sich Weihbischof Dr. Christoph Hegge an die Firmbewerberinnen und -bewerber in seiner Region Borken-Steinfurt. Weiterlesen...

 

Infos zur Firmung

(Foto: Bischöfliche Pressestelle Münster)

Mitte August werden die Jugendlichen, die sich auf die Firmung vorbereiten, angeschrieben. Der Firmtermin dieses Jahr ist am Samstag, dem 27. November 21.

Firmung in  St. Philippus und Jacobus / Recke-Steinbeck, am Samstag, 27. November 2021, 15.00 Uhr. 

Firmung in  St. Dionysius  / Recke, am Samstag, 27. November 2021, 18.00 Uhr.

Dieser Termin ist bereits mit  Weihbischof  Dr. Christoph Hegge festgemacht. 

In unserer Kirchengemeinde werden die Jugendlichen im 8. Schuljahr auf die Firmung vorbereitet. Die Vorbereitung in Kleingruppen wird durch Sozialpraktika in unseren Einrichtungen und sozialen Aktion begleitet. Die Jugendlichen dürfen zu wachen und aufgeweckten Menschen werden, die sich am Ende der Vorbereitung bewusst zur Firmung entscheiden.  

 

Firmung

Die Firmspendung will die Taufe vollenden und besiegeln, sie gehört neben Taufe und Eucharistie zu den Einführungssakramenten (Initiation). Das Zweite Vatikanische Konzil sagt: "Durch das Sakrament der Firmung (lat.: = confirmatio; griech.: = myron) werden die Getauften vollkommener (als durch die Taufe) mit der Kirche verbunden; sie werden reich ausgestattet durch eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, und sie werden strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zu verbreiten und zu verteidigen."

Die Spendung der Firmung geschieht, wie das Neue Testament berichtet, durch Handauflegung, wobei der Bischof spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Aus dem Osten kam der Gebrauch des Öles hinzu, die Salbung mit dem Chrisam.

Spender der Firmung ist der Bischof, der auch einen Priester beauftragen kann.

Der Firmling wird durch einen Paten vorgestellt, der selbst gefirmt sein muss. Eltern können aber auch selber ihre Kinder zur Firmung führen.

Wann der richtige Zeitpunkt für den Empfang der Firmung ist, wird heute viel diskutiert. Im 13. Jahrhundert wurde die Firmung, die bis dahin gleich nach der Taufe gespendet wurde, auf das siebte Lebensjahr verschoben.

Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.),
Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996.

 

 

Ich glaub' an Dich!

Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

(Joh 20, 21-22)

Video

Mehr im Internet

Zahlreiche Tipps und Hilfen rund um das Thema Firmung: www.firmung-muenster.de

Sakramente

Theologen sagen, Jesus Christus sei in seinem Wort, seinen Handlungen und seiner Person das Ur-Sakrament der Menschenliebe Gottes. 

Die Firmung ist der Initiationsritus in der katholischen Kirche: der Firmling wird mündig und bekennt sich öffentlich zu seinem Glauben. Bei diesem wichtigen Schritt steht ihm sein Firmpate, seine Firmpatin zur Seite, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn während der Firmung steht der Pate, die Patin, hinter dem Firmbewerber und legt ihm seine Hand auf dessen Schulter. Damit drückt er oder sie aus: ich stehe hinter dir, wir gehen den Weg des Glaubens zusammen.

Wie der Taufpate hat auch der Firmpate die Aufgabe, den Firmling durch sein christliches Leben zu begleiten und zu unterstützen. Firmpate kann werden, katholisch ist, wer getauft und gefirmt ist und die Eucharistie empfangen hat. Das Kirchenrecht der katholischen Kirche, der Codex des kanonischen Rechtes (CIC) empfiehlt ausdrücklich, dass der Taufpate auch der Firmpate sein soll (Can. 893 §2). Dies ist eine Empfehlung, aber kein Muss.

 

Text: jf/göc
Foto: Michael Bönte, Kirche+Leben