Aktuelle Gottesdienstzeiten und Online Anmeldung

Gottesdienst und Leben

Es gilt, nicht nur in einzelnen Stunden nur und mit bestimmten Worten und Gebärden Gott zu dienen, sondern mit dem ganzen Leben, mit dem ganzen Alltag, mit der ganzen Wirklichkeit. (nach Martin Buber, jüdischer Religionsphilosoph)

Sakramente

Theologen sagen, Jesus Christus sei in seinem Wort, seinen Handlungen und seiner Person das Ur-Sakrament der Menschenliebe Gottes. 

Info zum aktuellen Coranoschutz

Mit Datum vom 19. Februar 2021 ist erneut eine geänderte Coronaschutzverordnung NRW bekanntgegeben worden. Es sind auch diesmal für die Feier von Gottesdiensten keine Veränderungen mit der Aktualisierung verbunden. Das gilt auch für die Feier von Beerdigungen.

Auch für die kommenden Wochen einschließlich der Feier der Kar- und Ostertage ist mit Veränderungen der Coronaschutzverordnung NRW im Hinblick auf die Feier von Gottesdiensten oder der Vereinbarungen, die die nordrhein-westfälischen Bistümer mit der Landesregierung getroffen haben, weder in die eine noch in die andere Richtung zu rechnen. Daher können alle Gottesdienste für die Österliche Bußzeit, die Kar- und Ostertage unter den jetzigen Bedingungen geplant werden – egal, ob sie im Außen- oder im Innenbereich stattfinden.

Es besteht in den Gottesdiensten die Pflicht, FFP2- oder OP-Masken zu tragen (sog. medizinische Masken). Diese Verpflichtung gilt nur während der Gottesdienste, auch am Platz. Sie gilt nicht für den Besuch einer Kirche oder eines Gotteshauses außerhalb der Gottesdienstzeiten. Hier reicht weiterhin das Tragen einer sog. Alltagsmaske. Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch bei Beerdigungsgottesdiensten in Kirchen oder Trauerhallen oder anderen geschlossenen Räumen, nicht aber bei Beerdigungsgottesdiensten und den „eigentlichen“ Beerdigungen im Freien. Auch hier genügen die sog. Alltagsmasken.

Es reicht bei den zuständigen Behörden die einmalige Information darüber, dass Gottesdienste in Präsenz gefeiert werden. Darum brauchen auch Kasualien, z. B. Beerdigungen, die kurzfristig gefeiert werden, bei den Behörden nicht eigens angezeigt werden. Die in der Coronaschutzverordnung (§ 1 Abs. 3) vorgesehene Regelung, Zusammenkünfte mit mehr als 10 Teilnehmenden spätestens zwei Werktage im Voraus anzuzeigen, gilt nur für solche Religionsgemeinschaften, die keine wie von uns mit der Staatskanzlei abgesprochenen Regelungen vorlegen können.

Alle anderen mit der Staatskanzlei abgesprochenen Rahmenbedingungen bleiben bestehen: Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit, Verzicht auf Gemeindegesang, Einhaltung des Mindestabstands.

In den Pfarrbüros besteht gem. § 3 Abs. 2a weiterhin nur die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske.

Wir feiern weiter Präsenzgottesdienste mit den Auflagen der Coronaschutzverordnung. Übertragung der Gottesdienste ist Freitagabend und Sonntag.  Sonntags wird im Wechsel aus Steinbeck 9:00 Uhr oder aus Recke 10:30 Uhr übertragen.

1. Gottesdienste allgemein

a) Für alle Gottesdienste gilt  nach wie vor  der Verzicht auf den Gemeindegesang. Die Untersagung des Gemeindegesangs bezieht sich sowohl auf Gottesdienste im Innenraum (Kirchen, Turnhallen, Zelte, Reithallen etc.) als auch auf Gottesdienste im Außenbereich (Plätze, Sportplätze, nicht überdachte Stadien, Schulhöfe, Marktplätze etc.). Nicht davon betroffen bleibt weiterhin der Gesang von (kleineren) Chören, Scholen, Kantoren, oder Gesangsensembles. Die Zahl der Sängerinnen und Sänger hängt schlicht von der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes ab und liegt im Ermessen der musikalisch wie gottesdienstlich Zuständigen sowie der örtlichen Teams und Gremien. Auch können Orchester und Musikensembles mit Bläsern sowie Soloinstrumente eingesetzt werden. Alle Musizierenden dürfen zur Vorbereitung der Gottesdienste regelmäßig proben. Natürlich gelten hierfür die bereits bekannten Regeln: Beim Singen und beim Musizieren mit Blasinstrumenten ein Mindestabstand von 2 Metern, bei anderen Instrumenten die üblichen 1,5 Meter; der Abstand zwischen Musizierenden und Gemeinde muss mindestens 4 Meter betragen.

b) Für alle Gottesdienste gilt ferner die Pflicht den zuständigen Behörden eine Gottesdienstordnung – am besten gleich für die folgenden Wochen – zukommen zu lassen und dabei darauf hinzuweisen, dass alle Gottesdienste unter Beachtung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung und der mit der Staatskanzlei abgesprochenen kircheninternen Regeln gefeiert werden:

  • Der Mindestabstand wird eingehalten.
  • Es besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung Pflicht, FFP2- oder OP-Masken (sog. medizinische Masken).  ausgenommen sind Zelebranten, liturgische Dienste, Lektoren sowie Sängerinnen und Sänger.
  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt: Im Kirchenraum auf die Zahl, die unter Berücksichtigung der Mindestabstände zulässig ist. Grundsätzlich ist die Teilnehmerzahl auf 250 im Innenbereich (auch in Turnhallen, Zelten, Reithallen etc.) und auf 500 im Außenbereich begrenzt.
  • Die Rückverfolgbarkeit wird gewährleistet.

c) Bei Gottesdiensten, die zu einer Auslastung der Kapazitäten, d. h. der zur Verfügung stehenden Plätze führen können , besteht über die gerade genannten Verpflichtungen hinaus zudem eine Anmeldeerfordernis. Das gilt unterschiedslos für alle Angebote: Messfeiern, Wortgottesdiente, Segensfeiern, , meditative Angebote etc.. Und es gilt sowohl für alle Angebote im Innen- wie im Außenbereich.

2. Beerdigungen

Beerdigungsgottesdienste können in den Kirchen unter den unter vorgenannten Regeln wie gewohnt durchgeführt werden. Eine Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Trauergottesdiensten und Beisetzungen auf dem Friedhof gibt es nicht.

3. Sakramentale Feiern

Auch Taufen und Trauungen sind unter den unter 1. genannten Bedingungen möglich. 

4. Außerschulische Bildungsangebote

a)  Katechesen können nach der derzeitigen Fassung der Coronaschutzverordnung NRW nicht unter § 6 (außerschulische Bildungsangebote) subsumiert werden. Sie fallen unter § 1 Abs. 3 der Coronaschutzverordnung NRW und gelten als „andere Versammlungen zur Religionsausübung“. Elternabende gehören nicht zu den Katechesen.

Für die Planung und Durchführung aller Katechesen müssen  alle Hygiene-, Abstands- und sonstiger Vorschriften, die § 6 Abs. 3 für außerschulische Bildungsangebote vorschreibt (strikte Beachtung der Regelungen der § 2 bis 4 a, also Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen, Masken- und Abstandspflicht sowie möglichst große Räumlichkeiten) eingehalten werden.

b) Selbsthilfegruppen  Angebote der Selbsthilfe (z. B. Kreuzbund o. ä.) sind in Präsenz zulässig. Auch hier ist digital alles möglich!

Seit 11. Januar 21  in der Coronaschutzverordnung vermerkt: Sitzungen rechtlich vorgesehener Gremien sind mit bis zu 20 Personen zulässig, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können (§ 13 Abs. 3a).

Manche der in den Medien und in der Öffentlichkeit heiß diskutierten Veränderungen sind nicht in die Coronaschutzverordnung aufgenommen worden. Dazu zählt z. B. die sog. 15-km-Regel. Nach wie vor sieht § 16 Abs. 2 vor, dass kreisfreie Städte und Kreise, in denen die 200er-Inzidenz überschritten wird, weiterreichende Maßnahmen in Form einer Allgemeinverfügung in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales erlassen können. Im Rahmen einer Allgemeinverfügung könnte ggf. die 15-km-Regel aufgenommen werden und dann ggf. auch den Besuch von Präsenzgottesdiensten betreffen. 

Coronaschutzverordnung

Ein Infoblatt macht deutlich, welche Vorsorgemaßnahmen auch in unseren Kirchen in der Herbst und Winterzeit getroffen werden müssen.

Infoblatt