Aktuelle Gottesdienstzeiten und Online Anmeldung

Gottesdienst und Leben

Es gilt, nicht nur in einzelnen Stunden nur und mit bestimmten Worten und Gebärden Gott zu dienen, sondern mit dem ganzen Leben, mit dem ganzen Alltag, mit der ganzen Wirklichkeit. (nach Martin Buber, jüdischer Religionsphilosoph)

Sakramente

Theologen sagen, Jesus Christus sei in seinem Wort, seinen Handlungen und seiner Person das Ur-Sakrament der Menschenliebe Gottes. 

Info zum aktuellen Corona Update

Auf Grundlage des § 2  vom 26. Mai 21 sind die mit der Staatskanzlei vereinbarten Regelungen der fünf NRW-Bistümer für die Gottesdienste bzw. für den grundrechtlich geschützten Bereich der Religionsausübung angepasst worden. Die aktuelle und derzeit gültige Fassung findet sich im Anhang.

Gültige Coronaverordnung

Klargestellt worden ist in diesem Zusammenhang, dass bei Freiluftgottesdiensten – analog zu weltlichen Veranstaltungen im Freien – die Rückverfolgbarkeit entfällt. Das erleichtert die Feier von Gottesdiensten unter freiem Himmel und ist insbesondere für das Fronleichnamsfest hilfreich. Weiterhin müssen natürlich die Mindestabstände eingehalten werden. Auch besteht Maskenpflicht, wobei eine Alltagsmaske genügt, medizinische Masken sind nicht erforderlich.

Bei Gottesdiensten unter freiem Himmel darf auch – allerdings mit Maske – gemeinsam gesungen werden. Dabei muss zwischen den Singenden ein Abstand von 2 Metern eingehalten werden (§ 4 Abs. 1 Satz 2). Das gilt auch für Angehörige eines Hausstandes oder einer Wohn- und Lebensgemeinschaft. Der Abstand von Chören oder Blasorchestern zu den Teilnehmenden beträgt weiterhin 4 Meter. Ausdrücklich hebt die Coronaschutzverordnung NRW in § 18 Abs. 2 Satz 3 hervor, dass gemeinsames Singen den Teilnehmenden nur bei Veranstaltungen im Freien gestattet ist. Daher ist der Gemeindegesang im Innenbereich weiterhin (noch) nicht gestattet. Wir sind diesbezüglich mit der Staatskanzlei im Gespräch. Wenn sich etwas ändert, werde ich mich sofort melden. Bis dahin bitte ich herzlich darum, Anfragen nach dem Singen im Innenraum in die Warteschleife zu setzen...

Die Vorlage eines Negativtests ist weder bei Gottesdiensten im Innenraum noch im Außenbereich erforderlich.

 

Diese Hinweise gelten auch für die Abschlussgottesdienste von Schulen oder sonstigen Bildungseinrichtungen unter freiem Himmel.

 

Um es der Übersicht halber doch noch einmal klar zu machen, gilt für Chöre folgendes:

 

Inzidenzstufe 3 (7-Tage-Inzidenz über 50 bis 100):

  • Proben im Freien mit Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich – keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben in geschlossenen Räumen nicht möglich

 

Inzidenzstufe 2 (7-Tage-Inzidenz ab 35,1 bis 50):

  • Proben im Freien mit Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich – keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben im Innenbereich mit bis zu 20 Personen, Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit – auch für Blasinstrumentalisten – in ständig durchlüfteten Räumen

 

Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz bis höchstens 35):

  • Proben im Freien mit Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich – keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben im Innenbereich mit bis zu 30 Personen, Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit – auch für Blasinstrumentalisten – in ständig durchlüfteten Räumen; bei besonders großen Räumen, wie z.B. Kirchen, mit bis zu 50 Personen

 

Unabhängig von diesen regelmäßigen Proben sind kurzfristige Proben für Chöre und Orchester unmittelbar vor dem Gottesdienst weiterhin möglich. Für alle Singenden gilt bei Proben wie bei Aufführungen ein Mindestabstand von 2 Metern untereinander und zur nächsten singenden Person.

www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Beerdigungen einschließlich der Trauerfeier auf dem Friedhof sind weiterhin ohne eine Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich (vgl. § 18 Abs. 2 Nr. 5).

Mit sinkender Inzidenz sind auch zahlreiche weitere Maßnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit wie der außerschulischen Bildung zulässig – bis hin zu Ferienangeboten und Ferienfreizeiten. Die neue Coronaschutzverordnung NRW bietet eine verlässliche Grundlage zur Planung solcher Ferienmaßnahmen. Schon ab Inzidenzstufe 3 sind Kinder- und Jugendferienreisen einschließlich der gemeinsamen Anreise per Bus oder Bahn gestattet, wenn an ihnen höchstens 50 junge Menschen und Erwachsene teilnehmen, die über einen Negativtestnachweis verfügen. Über alle weiteren Möglichkeiten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sowie der außerschulischen Bildung informiert die Übersicht unter dem genannten Link. Darüber hinaus steht die Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene im BGV zur Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung.

Führungen sind in der Inzidenzstufe 2 für Gruppen mit bis zu zehn Personen und einfacher Rückverfolgbarkeit erlaubt. In der Inzidenzstufe 1 sind Führungen mit bis zu 20 Personen gestattet (vgl. § 13 Abs. 3 Nr. 2 und Abs. 4 Nr. 2).

 

Infoblatt