Weltmissionssonntag

Die missio-Aktion zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober nimmt die Herausforderungen für die Kirche infolge der Urbanisierung am Beispiel Kenias in den Blick. Mit etwa 7,5 Millionen Einwohnern steht die rasend wachsende Metropole Nairobi an der Schwelle zur Megacity. Täglich strömen Menschen aus dem Umland in die Stadt, in der Hoffnung auf Arbeit und eine bessere Zukunft. Rund 60 Prozent der Stadtbevölkerung Nairobis leben in mehreren großen Slums. 

Die kenianische Bischofskonferenz räumt angesichts der ständig wachsenden Städte der Bildung kleiner christlicher Gemeinschaften seit Jahren eine pastorale Priorität ein. Die kleinen christlichen Gemeinschaften sind eine Form der gemeinschaftlichen Selbstorganisation, mit der die Gläubigen das Leben ihrer Gemeinschaft und ihres Umfelds prägen. Dort organisieren sie ihr kirchliches Leben selbst, helfen sich gegenseitig und gehen gemeinsam Projekte der Verbesserung ihres sozialen Umfelds an.

Die missio-Aktion 2022 steht unter dem Leitwort „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ aus dem 29. Kapitel des Jeremiabuches.