Umbaumaßnahme in der Kirche St. Philippus und Jacobus

Kirchenvorstandsmitglieder haben sich  mit Pfr. Jürgen Heukamp  auf den Weg nach Senden gemacht  um dort neugotische Bänke, die bei der Neugestaltung der Kirche St. Laurentius in Senden nicht mehr benötigt wurden, nach Steinbeck zu holen. Sie sollen  aufbereitet werden und im vorderen Teil des Kirchenschiffes ihren Platz finden. Beim Beladen  waren Kletterkünste gefragt.  Die ganze Aktion wurde unterstützt durch Mitglieder der Kirchengemeinde vor Ort. Der große Lkw vom Lohnunternehmen Doeker  ermöglichte den ungewöhnlichen Transport.  Am Ende gab es für alle Kaffee und Waffeln bei Familie Kuhlmann in Senden. Dort waren die Bänke gelagert.  Wir haben versprochen Sie auf jeden Fall am Ende der  Umbaumassnahmen nach Steinbeck einzuladen.

Die Bauarbeiten zur Renovierung des Gotteshauses und zur Verlegung der neuen Heizungsrohre laufen auf Hochtouren. Die rund 50 Bänke im Längsschiff sind zusammengestellt worden. Sie werden von einer  Tischlerei  in Recke um rund 1,30 bis 1,35 Meter gekürzt. Durch die Kürzung der Bänke wird es für die Kirchengemeinde möglich, neben dem Mittelgang auch rechts und links der Bankreihen einen Gang zu schaffen. So wird es unter anderem möglich sein, zum Beispiel über den Mittelgang zur Kommunion zu gehen und über den Seitengang zurück in die Bank zu kommen. „Wir wollen uns hier an die örtlichen Gegebenheiten anpassen, wie sie in Recke in der Pfarrkirche bereits sind“, erläutert Werner Doeker. Dabei werden die Endstücke, die jeweils bei den Bänken abgetrennt werden, zum Aufarbeiten der übrigen Bänke verwendet. „Da wird am Ende nicht viel übrig bleiben“, so Doeker. „Das sind sehr detaillierte Arbeiten, die werden sich bis Mitte November hinziehen.“  Die Kanäle für die Heizungsrohre  sind gezogen. Die Fliesen  im Kirchenschiff sind aufgenommen und werden  bei der Firma Paetzke wieder aufbereitet . Der Altarraum ist  total entkernt.

Das Toilettenhäuschen im ehemaligen Heizungsraum an der Kirche nimmt inzwischen Gestalt an. Das Mauerwerk für die Behindertentoilette ist fast fertig, sodass weitere Arbeiten folgen können. Der Eingangsbereich wurde abgeflext und durch den Steinmetz so bearbeitet, dass es aussieht  so  als wär nichts passiert. Der Türeingang  ist breiter und damit behindertengerecht. Die alte Eichentür  ist bereits bereits abgebeizt, sie wird nun beim Tischler vorberetet, sodass sie dort gut als Tür  eingepasst werden kann.

In der Kirche ist der Altarraum mit der vorgezogenen Stufenanlage schon zu erkennen. Momentan ziehen die Elektriker Leitungen für die Lautsprecheranlage. Die Kirchengemeinde wird auch  neue Liedanzeiger und eine Kamera für Übertragung von Gottesdiensten ähnlich wie in Recke installieren. Dafür haben unser Küster Patrick und Herr Niemann schon  die Vorbereitungsarbeiten getroffen. Ende der Woche sollen die Heizungsrohre angeliefert werden.