Neustes Corona Update des Bistums

Mit Datum vom 7. Januar 2021 ist die neue Coronaschutzverordnung erschienen. Sie tritt ab Montag, den 11. Januar 2021 in Kraft und ist bis zum 31. Januar 2021 gültig.

Wir feiern weiter Präsenzgottesdienste mit den Auflagen der Coronaschutzverordnung. Übertragung der Gottesdienste ist Freitagabend und Sonntag.  Sonntags wird im Wechsel aus Steinbeck 9:00 Uhr oder aus Recke 10:30 Uhr übertragen.

 

Die NRW Landesregierung hat eine neue Coronaschutzverordnung veröffentlicht, die ab dem 16. Dezember 2020 gültig ist, die am 11. Januar 21 noch einmal ergänzt wurde. 

1. Gottesdienste allgemein

a) Für alle Gottesdienste gilt ab 16. Dezember 2020 der Verzicht auf den Gemeindegesang. Dieser Verzicht ist für uns im Bistum Münster einschneidender als in anderen DiözesenDie Untersagung des Gemeindegesangs bezieht sich sowohl auf Gottesdienste im Innenraum (Kirchen, Turnhallen, Zelte, Reithallen etc.) als auch auf Gottesdienste im Außenbereich (Plätze, Sportplätze, nicht überdachte Stadien, Schulhöfe, Marktplätze etc.). Nicht davon betroffen bleibt weiterhin der Gesang von (kleineren) Chören, Scholen, Kantoren, oder Gesangsensembles. Die Zahl der Sängerinnen und Sänger hängt schlicht von der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes ab und liegt im Ermessen der musikalisch wie gottesdienstlich Zuständigen sowie der örtlichen Teams und Gremien. Auch können Orchester und Musikensembles mit Bläsern sowie Soloinstrumente eingesetzt werden. Alle Musizierenden dürfen zur Vorbereitung der Gottesdienste regelmäßig proben. Natürlich gelten hierfür die bereits bekannten Regeln: Beim Singen und beim Musizieren mit Blasinstrumenten ein Mindestabstand von 2 Metern, bei anderen Instrumenten die üblichen 1,5 Meter; der Abstand zwischen Musizierenden und Gemeinde muss mindestens 4 Meter betragen.

b) Für alle Gottesdienste gilt ferner die Pflicht, die vor Ort zuständigen Behörden zu informieren. Konkret bedeutet das, den zuständigen Behörden eine Gottesdienstordnung – am besten gleich für die folgenden Wochen – zukommen zu lassen und dabei darauf hinzuweisen, dass alle Gottesdienste unter Beachtung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung und der mit der Staatskanzlei abgesprochenen kircheninternen Regeln gefeiert werden:

Mit der am 11. Januar gültigen Verordnung gilt weiterhin: 

Bzgl. der Feier der Gottesdienste ist § 1 Abs. 3 der Coronaschutzverordnung unverändert geblieben. D. h., dass Gottesdienste – wie im letzten Update angekündigt – weiterhin in Präsenz und unter den im Update vom 21. Dezember 2020 zusammengefasst dargestellten Auflagen gefeiert werden können. Dazu zählt weiterhin, dass die örtlich zuständigen Behörden über die Gottesdienste zu informieren sind.

  • Der Mindestabstand wird eingehalten.
  • Es besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (auch bei Gottesdiensten im Außenbereich), ausgenommen sind Zelebranten, liturgische Dienste, Lektoren sowie Sängerinnen und Sänger.
  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt: Im Kirchenraum auf die Zahl, die unter Berücksichtigung der Mindestabstände zulässig ist. Grundsätzlich ist die Teilnehmerzahl auf 250 im Innenbereich (auch in Turnhallen, Zelten, Reithallen etc.) und auf 500 im Außenbereich begrenzt.
  • Die Rückverfolgbarkeit wird gewährleistet.

c) Bei Gottesdiensten, die zu einer Auslastung der Kapazitäten, d. h. der zur Verfügung stehenden Plätze führen können (das wird wohl in besonderer Weise für die Angebote am Heiligen Abend und am 1. Weihnachtsfeiertag gelten), besteht über die gerade genannten Verpflichtungen hinaus zudem eine Anmeldeerfordernis. Das gilt unterschiedslos für alle Angebote: Messfeiern, Wortgottesdiente, Segensfeiern, Krippenspiele, meditative Angebote etc.. Und es gilt sowohl für alle Angebote im Innen- wie im Außenbereich.

2. Beerdigungen

Beerdigungsgottesdienste können in den Kirchen unter den unter 1. genannten Regeln wie gewohnt durchgeführt werden. Eine Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Trauergottesdiensten und Beisetzungen auf dem Friedhof gibt es nicht.

3. Sakramentale Feiern

Auch Taufen und Trauungen sind unter den unter 1. genannten Bedingungen möglich. 

4. Außerschulische Bildungsangebote

a) Alle katechetischen Angebote, Glaubensgespräche, Bibelkreise und -gespräche, Messdienerstunden zur liturgischen Ausbildung, Gruppenstunden etc. sind in Präsenz untersagt – digital ist alles möglich!

b) Selbsthilfegruppen  Angebote der Selbsthilfe (z. B. Kreuzbund o. ä.) sind in Präsenz ebenfalls untersagt. Auch hier ist digital alles möglich!

Am 11. Januar 21  in der Coronaschutzverordnung vermekt: Sitzungen rechtlich vorgesehener Gremien sind mit bis zu 20 Personen zulässig, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können (§ 13 Abs. 3a).

Manche der in den Medien und in der Öffentlichkeit heiß diskutierten Veränderungen sind nicht in die Coronaschutzverordnung aufgenommen worden. Dazu zählt z. B. die sog. 15-km-Regel. Nach wie vor sieht § 16 Abs. 2 vor, dass kreisfreie Städte und Kreise, in denen die 200er-Inzidenz überschritten wird, weiterreichende Maßnahmen in Form einer Allgemeinverfügung in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales erlassen können. Im Rahmen einer Allgemeinverfügung könnte ggf. die 15-km-Regel aufgenommen werden und dann ggf. auch den Besuch von Präsenzgottesdiensten betreffen. 

Neueste Coronschutzverordnung