Afrikatag

Die Kollekte am Afrikatag ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Ursprünglich zur Bekämpfung der Sklaverei eingeführt, fördert die Kollekte heute die qualifizierte Ausbildung von Frauen und Männern vor Ort, die sich ihr Leben lang in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Sie setzt da an, wo Veränderungen möglich ist: bei den Menschen.
 
Damit sie das Leben haben.Joh 10,10

 
Im Mittelpunkt der Aktion stehen 2022 drei mutige Ordensfrauen: Sr. Angélique Namaika » (DR Kongo), Sr. Stan Mumuni » (Ghana) und Sr. Marie Catherine Kingbo » (Niger). Eines ist ihnen gemeinsam: Sie alle brechen aus ihren vertrauten Bahnen aus und wagen etwas Neues – weil sie spüren, dass sie etwas tun sollen, zu dem kein anderer berufen ist. Sie gründen neue Orden, um ihrer Mission folgen zu können. Sie sind Hoffnungsträgerinnen und stehen stellvertretend für die vielen Schwestern in der Kirche, die mit Mut und Kreativität an der Seite der Menschen leben.

Für den Dienst am Menschen ausbilden
Mit der Kollekte am Afrikatag setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit den jungen Frauen, die dem Vorbild der Ordensschwestern folgen und die Frohe Botschaft in die Tat umsetzen. Eine gute Ausbildung ist eine der wirksamsten Formen der Hilfe. Schwesterngemeinschaften, die über keine internationalen Beziehungen verfügen, fällt es jedoch oft schwer, die Ausbildung ihres Nachwuchses zu finanzieren. Die Zuwendungen aus der Sammlung am Afrikatag helfen ihnen dabei. Die Kollekte trägt so nachhaltig zur Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung bei.