|
|
 |
 |
|
Der Hochaltar
Der Prospekt des mächtigen Hochaltars beherrscht den Chorraum der Kirche. Mit der Fertigstellung der jetzigen Pfarrkirche im Jahre 1955 der Altar aus
dem alten Kirchengebäude, dem jetzigen Dio-Jugendheim, übernommen. Der Altar wurde 1754 bis 1755 von dem münsterschen Holzbildhauer, dem Franzis- kanerpater Johann Heinrich König, gearbeitet und auch - entgegen
den damaligen Gildebräuchen - von ihm selbst farbig gefasst. Mit der Aufstellung des Altars in der neuen Pfarrkirche wurde er dem Bildhauer Karlheinz Hone restauriert, und Karl-Heinz Zimmermann aus Angelmodde
gab ihm die alte Farbigkeit zurück, die 1930 durch Übermalungen entstellt worden war.
|
|
|
 |
 |
|
Der Chorraum mit dem Rokoko-Hoch- altar vor der Errich- tung der heutigen Altarinsel. Zehn Stufen führen vom Kirchenschiff zum Chorraum
hinauf. Dort befand sich vor dem Hochaltar der Zelebrationsaltar aus dunklem Marmor, der im Zuge der Umge- staltung der Pfarr- kirche mittlerweile demontiert worden ist.
|
|
 |
 |
|
Der Hochaltar ist ein typisches Werk des Rokoko, festlich, zier- freudig, bewegt und heiter. Der von Säulen und Pilastern getragene Aufbau zeigt oben
eine plastische Darstellung der Dreifaltigkeit, auf Wolkenmassen am Himmel thronend. Zwei Posaunenengel scheinen diese Vision akustisch zu begleiten.
|
|
|
 |
 |
|
Die Mitte nahm ursprüng- lich ein großes Ölgemälde ein, das heute nicht mehr vorhanden ist, vermutlich aber eine Szene aus der
Geschichte des Pfarrpa- trons, des heiligen Dio- nysius, darstellte. 1822 schuf der Maler Stein- mann aus Lingen ein neues Altarbild mit dem betenden heiligen Diony- sius und eine „Schöpfung"
zwischen der Heiligsten Dreifaltigkeit im Oberteil des Altares. 1930 erhielt der Hochaltar ein neues Altarbild des Malers Anton Niessing aus Baden- Baden (geb. 1861), das aufgrund seiner allzu
symmetrisch komponier- ten Gestalt allerdings auf allgemeine Ablehnung stieß. Für das wenig ansprechende Mittelbild wurde 1955 ein Ersatz gefunden. In dem durch Bomben beschädigten Diözesanmuseum in
Münster fand der dama- lige Bistumskonservator
|
|
 |
 |
|
Wieschebrink ein in der Größe und im Stil passendes Barockgemälde eines un- bekannten, vermutlich venezianischen Malers. Die stark bewegte, in
schweren, dunklen Farben gehaltene Darstellung zeigte den Martertod eines heiligen Priesters am Altar. Es könnte sich um den im Jahre 1070 in der Kathedrale zu Canterbury getöteten heiligen Thomas Becket oder um
den 1079 ermordeten heiligen Stanislaus von Krakau handeln. Diese Schenkung gab dem Altar zwar seine ursprüngliche künstlerische Einheitlichkeit zurück, nahm aber den Bezug zur Gemeinde des heiligen Dionysius
nicht auf. Gegenwärtig ist im Zuge der Umgestaltung des Kirchraums die Fläche des Altarbildes verhüllt. Ein neues, passenderes Bild soll in Auftrag gegeben werden.
|
 |
 |
|
Ein luftiger Säulenbaldachin, dessen Vorbild Berninis Hochaltar im Petersdom zu Rom ist, krönt das Tabernakel über dem Altartisch. Etwas später
kamen noch zwei kleinere Figuren der damals vom katholischen Volk viel verehrten Heiligen Aloysius und Johannes Nepomuk hinzu. Sie standen früher vor den Seitenwangen des Hochaltars.
|
 |
|
|
 |
|
|
Tabernakel des Hochaltars: In der Mitte des Säulenbaldachins ein Kruzifix links daneben die Figur des hl. Johannes Nepomuk, rechts die Figur des
hl. Aloisius
|
|
 |
|
|
|
INHALT
|
|
|
|
|
|
|
Geschichte Ein Streifzug durch die
Geschichte der Pfarrgemeinde
|
|
|
|
|
Rundgang Kommen Sie mit auf einen
virtuellen Rundgang durch unsere Pfarrkirche
|
|
|
|
|
Service
Gruß-eMails ver- senden, Forum, Gästebuch, Web-Voting und mehr...
|
|
|
|
|
|
|