Friedhof „Am Wall”


 

Dio-Jugendheim

Die Kirchen sind seit je her Träger von Friedhöfen gewesen und dies ist weitgehend auch heute noch der Fall. Der alte Friedhof an der Hopstener Straße ist am 1.1.1991 der politischen Gemeinde Recke zur Pflege übergeben worden. Nachdem dort ab dem Jahre 2004 - mit Ausnahme von Familiengräbern - keine neuen Beerdigungen mehr stattfinden, soll der alte Friedhof nach und nach zu einer parkähnlichen Friedhofsanlage umgestaltet werden.

Seit dem 4.1.1990 finden die Beerdigungen auf dem neuen Friedhof an der Straße „Am Wall” statt. Der Friedhof wurde von der politischen Gemeinde erstellt und der Kirchengemeinde St. Dionysius als Träger überlassen. Die Friedhofsanlage verfügt über Erweiterungsflächen, so dass eine langfristige Nutzung problemlos möglich ist. In jüngster Zeit ist ein Gräberfeld für Urnenbestattungen eröffnet worden.

Alter Friedhof an der Hopstener Straße


Der alte Friedhof an der Hopstener Straße (Foto: Rücker).


Der neue Friedhof befindet sich in der Nähe des Hauses St. Benedikt. Die Anlage des neuen Friedhofs ist großzügig, hinter dem großen Friedhofskreuz erstreckt sich eine große Erweiterungsfläche.

 

Der neue Friedhof Am Wall. (Foto:Rücker)



Im Eingangsbereich des Friedhofes befindet sich die vom Architekten Josef Struck geplante und gebaute Friedhofskapelle. Sie lädt ein zum Verweilen und zum Gebet für die Verstorbenen.

Eingangsbereich mit Parkplätzen und Friedhofskapelle. (Foto: Rücker).

Das Innere der Friedhofskapelle. (Foto:Rücker)




Vor einiger Zeit ist auf dem neuen Friedhof am Wall ein „stilles Gräberfeld” eingerichtet worden. Hier finden jene eine würdevolle Grabstelle, die keine Angehörigen in der Nähe haben, die sich um die Pflege des Grabes kümmern könnten oder die alleinstehend sind. Das „stille Gräberfeld” hat nichts mit der um sich greifenden anonymen Bestattung zu tun. Anonym meint ungenannt, namenlos. Doch gerade für die christliche Trauerkultur ist seit den frühen christlichen Jahrhunderten das namentliche Gedenken ein zentrales Element. Deshalb sind auf dem stillen Gräberfeld die Namen und Lebensdaten der hier Bestatteten auf einem gemeinsamen großen Grabstein eingetragen.

Für den Friedhof gibt es eine Friedhofsordnung und eine Friedhofsgebührenordnung. Beide Rechtsvorschriften können in der Zentralrendantur (Verband der Kath. Kirchengemeinden der Dekanate Ibbenbüren und Mettingen, An der Michaelkirche 12, 49477 Ibbenbüren, Tel.: 05451 / 5935-0, E-Mail: zr-ibbenbueren[at]bistum-muenster.de) und im Pfarrbüro St. Dionysius, Vogteistraße 10, eingesehen werden.