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Pfarrfest 2011
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„Vorsicht, bitte zurücktreten von der Bahnsteigkante!” Gisela Niehaus muss im Gedränge und Geschiebe des Pfarrfestes der St.-
Dionysius-Gemeinde am Sonntag, 17. Juli 2011 schon laut rufen, um der „Grünen Bahn der Ökumene” Platz zu schaffen. Vom katholi- schen Pfarrfest am Haus St. Benedikt zum evangelischen Gemeindefest pendelte die
„Pingelbahn”. Von der ersten Fahrt um 13 Uhr an war der Zug immer voll besetzt. Und tauglich für Rollatoren und Rollstühle war er auch. Man spürte, mit jeder Fahrt wurde das Band der Ökumene fester geknüpft. „Mit
dem übernächsten Zug kommen wir wieder”, riefen die Abfahrenden den Zurückbleibenden zu.
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Auch Pastor Ludger Jonas fuhr mit der „grünen Bahn der Ökumene”
zur evangelischen Gemeine Recke.
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Marlies Riedel von der katholischen Pfarrgemeinde und
Nina Grunenberg von der evangelischen Pfarrgemeinde Recke präsentieren das Motto beider Pfarrfeste, die zeitgleich am 17. Juli 2011 am Haus St. Benedikt und
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Vor dem Beginn des Pfarrfests wurde an der Remise des
Hauses St. Benedikt Gottesdienst gefeiert.
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Das Angebot auf dem Gelände hinter dem Haus St. Benedikt war wieder riesig: In den Spielewald lud die Junge Gemeinschaft vornehmlich die
jüngeren Kinder. Winfried Vaal und Matthias Sandmann brieten am Stand der Feuerwehr die köstlichen Steaks.
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Matthias Sandmann und Winfried Vaal beim Grillen der Steaks.
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„Wo ist das Ende der Schlange?” war ständig die Frage am Stand mit dem Reibekuchen. 30 bis 40 Geduldige warteten zu besten Zeiten auf ihre
Reibeplätzchen. „Köstlich wie immer - darauf lohnt es sich zu warten!”, erklärten die Hungrigen ihre Ausdauer. Bei Pommes frites und Bratwurst ging es schneller. Die Messdiener boten Eis an - als Nachtisch.
Köstlichen Joghurt kredenzten die Landfrauen. Am Nachmittag machte die Frauengemeinschaft vor einem riesigen Kuchenbuffet die Auswahl schwer. Der Kirchenchor lud wie immer in die stilvoll dekorierte Weinstube ein.
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Der Gocart-Parcours hinter dem Haus St. Benedikt
bereitete den Kindern offensichtlich viel Spaß.
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Motorisierte Go-Carts warteten etwas außerhalb auf den Nachwuchs der Formel-1-Piloten. Die Offene Jugendarbeit war mit einer Wurfmaschine
auf den Platz gekommen. Die Jüngsten durften auch ganz nah heran- gehen. Die Mädchen der KJG schminkten die Kinder auf Wunsch auch nach Vorlage.
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So schön schminkte die KJG Kindergesichter.
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Die Kindergartenkinder führten Tänze auf.
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Die Kindergartenkinder bereicherten das Fest der Gemeinde mit ihren Tänzen. So lebhaft sie sich zur Musik bewegten, so mucksmäuschenstill
konnten sie auch für einen gar nicht so kurzen Moment zwischen den beiden Tänzen sein.
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Pastor Ludger Jonas und Küster Helmut Hagemann lassen
sich Reibekuchen schmecken.
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Der Caritas-Ausschuss informierte über den „Besuchsdienst daheim” und der Eine-Welt-Ausschuss des PGR bot sogenannte fair gehandelte Waren
und Makonde-Schnitzerei an. Um die Aufmerksamkeit zu erregen, boten die Mitarbeiter „Mandasi” in Fett gebackene Kokos-Teig-Bällchen an. „Es schmeckt wie in Tansania!”, sprachen sie die Vorbeikommenden an. „Aber
in Recke gebacken!”, mussten sie immer wieder hinzufügen, „und natürlich frisch gebacken!”
Sie wollten aufmerksam machen und informieren über das Muhuwesi- Pfarrprojekt, die St.-Dionysius-Schule. Der
Pfarrgemeinderat ließ das Gesamtgewicht aller Mitglieder schätzen, dabei gingen die Meinungen der Schätzenden weit auseinander.
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Und immer wieder verband der Ökumene-Zug die Feste beider Gemeinden.
Text: Dr. Norbert Hecker Fotos: IVZ-Online.de
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