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Der Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Dionysius am Sonntag, 14. Januar 2007 war anders als die Empfänge der zurückliegenden Jahre.
Vorsorglich hatte der Pfarrgemeinderat den Ort des Ge- schehens vom Clemens-August-Heim in das größere Jugendheim verlegt, ob des erwarteten größeren Gästeansturms. In der Tat, noch nie waren so viele
Gemeindemitglieder und Gäste erschienen, galt es doch, Diakon Manfred Liesbrock zu verabschieden und für 18 Jahre Dienst in der Gemeinde zu danken.
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Vorausgegangen war ein festlicher Gottesdienst in der vollbesetzten Pfarrkirche, der vom Jugendliturgiekreis, vom Jugendchor, Teenychor und
vom Kinderchor mitgestaltet wurde. Nach dem Schlusssegen wartete die erste Überraschung auf den scheidenden Diakon: Er kannte sein Dienstfahrrad kaum wieder: Festlich geschmückt und mit einem Schild „Manni’s letzte
Schicht” am Heck versehen, stand es zur letzten Dienstfahrt zum Dio-Jugendheim bereit.
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Viele Gottesdienstbesucher begleiteten dann auch Manfred Liesbrock zum Neujahrsempfang in das Jugendheim, wo fleißige Helfer der
Jungen Gemein- schaft schon den Sekt zur Begrüßung bereit hielten.
Viele Gemeindemitglieder wollten es sich nicht nehmen lassen, Manfred Liesbrock von Herzen für seinen langjährigen Dienst zu
danken. Er war als An- sprechpartner für die vielen Gruppen und Verbände immer da.
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Das Fahrrad, das Manfred Liesbrock schon während seines Theologie- studiums in Münster gute Dienste leistete, und mit dem er
oft auf den Straßen Reckes zu sehen war, durfte bei der Abschiedsfeier im Jugend- heim nicht fehlen.
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Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von der Jambo-Brass- band, die von Benedikt Liesbrock souverän geleitet wurde, sehr zur Freude
des sichtlich gerührten Vaters. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Renate Konnemann gab neben einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr auch einen Ausblick auf die demnächst zu feiernden Anlässe: Den 50.
Geburtstag von Dechant Jonas und das 50. Priesterjubiläum von Pfr. em. Werner Heukamp. Vor allem aber würdigte sie den Dienst von Manfred Liesbrock, der „nach 18 Jahren Gemeindedienst nun volljährig” geworden sei
und die Gemeinde mit einer neuen Aufgabe - als Krankenhausseelsorger im Klinikum Ibbenbüren - verlasse.
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Für den Pfarrgemeinderat und stellvertretend für die Gruppen und Verbände der Gemeinde überreichten die
Pfarrgemeinderatsvorsitzende und Sigrid Stermann ein prall gefülltes Album mit zahlrei- chen Erinnerungsfotos und guten Wünschen für die neue Aufgabe des Diakons. Froh zeigte sich Renate Konnemann
darüber, dass Familie Liesbrock weiterhin in Recke wohnen bleibe und man sich so keinesfalls aus den Augen verlieren werde.
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Renate Konnemann, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats begrüßte zum Neujahrsempfang die vielen Gäste und ganz besonders Manfred
Liesbrock und seine Familie (rechts).
Renate Konnemann und Sigrid Ster- mann überreichen das Album der Gemeinde an Diakon Manfred Liesbrock (unten).
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Dechant Jonas dankte eben- falls Manfred Liesbrock herzlich für die geleisteten Dienste, vor allem in der Jugendarbeit. Gerade
zurück vom Winterurlaub aus dem
Südtiroler Grödnertal hatte der Geistliche auch ein passendes Abschiedsge- schenk für den Diakon mitgebracht: Aus Grö- den, bekannt als das Holz- schnitzerzentrum Südtirols, brachte Dechant Jonas eine Statue des hl. Laurentius mit. Die Figur könnte möglicher- weise mit einer anderen Statue den künftigen Schreib- tisch Liesbrocks zieren:
Bürgermeister Plumpe, der die Grüße der politischen Gemein- de überbrachte und auf die enge und gute Zusammen- arbeit mit der Kirchengemeinde verwies, überreichte Manfred
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Liebevoll gestaltet und prall gefüllt: Das Album, das der Pfarrgemeinderat und die vielen Gruppen und Ver- bände zum Ab-
schied zusammen- gestellt hatten.
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Liesbrock eine Töddenfigur als Andenken an die „Töddengemeinde Recke”. Auch Bürgermeister Plumpe zeigte sich erfreut darüber, dass Liesbrock
und seine Familie weiterhin Bürger der Gemeinde Recke bleiben.
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Pastorin Elke Böhne dankte vor allem für die gute öku- menische Zusam- menarbeit.
Alle Fotos: Rücker
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Für die evangelische Kirchengemeinde bedankte sich Pastorin Elke Böhne für die gute ökumenische Zusammenarbeit, vor allem in der
Jugendarbeit.
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INHALT
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