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Neuer Caritas Besuchsdienst „Zuhause”
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Der Caritas-Ausschuss hat einen neuen „Besuchsdienst Zuhause” gegründet. Klassische Krankenhausbesuchsdienste teffen viele Patienten gar
nicht mehr an, weil sie schon entlassen sind. Jahr für Jahr sinkt die Aufenthaltsdauer der Patienten in den Krankenhäusern. Dies ist vielleicht für manch einen Patienten auch eine gute Nachricht. Zu Hause
fühle man sich wohler. Die vertraute Umgebung und die gewohnten Menschen lassen sicher viele Kranke schneller gesund werden, als dies in einem noch so gut ausgestatteten Krankenhaus möglich wäre. Dazu kommt noch,
dass heute viele Behandlungen auch ambulant möglich sind.
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Der neue Besuchsdienst in Recke: (v.l.) Werner Stegemann, Michael Spliethoff (Diakon und seelsorglicher Begleiter), Elisabeth Kölker,
Elisabeth Ostholthoff, Ursula Stüve und Gabriele Raschke (Vertreterin des Caritas-Ausschusses).
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Was ist aber, wenn ein Kranker keine Angehörigen zu Hause hat oder diese Angehörigen aus beruflichen Gründen nicht immer da sind?
Dies trifft ja in sehr vielen Fällen zu. Darüber hinaus wohnen viele ältere Menschen inzwischen auch in Ein-Personen-Haushalten. Der Caritas- Ausschuss der Katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius in Recke hat
sich deshalb gefragt, ob hier nicht ein neuer Besuchsdienst nötig sei.
Die Beratungen hierüber begannen schon vor über einem Jahr. In Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück wurde die Bevölkerung
gefragt, ob ein neuer Besuchsdienst auch von der Bevölkerung in Recke gewünscht und angenommen würde. Diese Befragung hat dann aber leider nicht ausgewertet werden können. Dennoch haben sich in der Folge eine Fülle
von Hinweisen und auch einige konkrete Anfragen ergeben, die den Caritas-Ausschuss ermutigt haben, einen neuen Besuchsdienst für Recke zu starten.
Im Frühjahr wurden Ehrenamtliche gesucht, die „Zeit zu
verschenken” haben, die also andere Menschen besuchen würden. Diese Suche war sehr erfolgreich. Schnell fand sich in der Pfarrgemeinde eine Gruppe von engagierten Menschen, die bereit waren, einen neuen
Besuchsdienst zu gründen. Sie ließen sich dann an mehreren Nachmittagen von Mitarbeitern des Caritasverbandes für diese Aufgabe schulen.
Dieser „Besuchsdienst Zuhause” richtet sich an alle Menschen, die gerne
Besuch bekommen möchten, nicht nur an Kranke. Dabei soll der Besuchsdienst die Pflegedienste ergänzen. Er übernimmt also keine pflegerischen Aufgaben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und
stellen einfach ihre Zeit zur Verfügung. Sie haben Zeit zum Klönen, für Gesellschaftsspiele, kleine Spaziergänge und Ähnliches. Damit steht ganz klar der menschliche Kontakt im Vordergrund. Verschwiegenheit nach
außen ist oberstes Gebot.
Der Dienst kann von allen angesprochen werden, die gerne selbst besucht werden möchten. Es ist aber auch möglich, dass Angehörige eine Brücke bauen und den ersten Kontakt herstellen.
Die Kontaktstelle ist das Pfarrbüro in Recke. Dort werden die Anfragen angenommen und dann an die Gruppensprecherin Elisabeth Kölker weiter geleitet. Sie vereinbart dann einen ersten Termin, bei dem sie Wünsche und
Erwartungen klärt.
Aus der Besuchsdienstgruppe wird eine Person vorgeschlagen, die die Besuche übernimmt. Stimmt dann noch die Chemie, steht einem regelmäßigen Besuch nichts mehr im Wege. Dieses Verfahren
soll sicher stellen, dass die Besuche möglichst gut starten. Die Pfarrgemeinde lädt jetzt alle Interessenten an einem solchen Besuch ein, sich beim Pfarrbüro zu melden (Tel. 80780).
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