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Die ganze Bandbreite der Musik in einem schwungvollen, weiten stilistischen Bogen boten die acht Chöre, die zum Jubiläumskonzert des
Laetare-Chores am Sonntagabend, 6. April 2008 in die Aula der Fürstenberg-Schule gekommen waren. Das 15jährige Bestehen feiern und dabei Gutes tun, das ist dem Laetare-Chor wirklich und eindrucksvoll gelungen. 700
Zuhörer lauschten in dem dreistündigen Konzert den Vorträgen der 300 Sänger.
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Beim Finale des fast dreistündigen Konzertes anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Laetare-Chores versammelten sich alle 300 Sänger
auf der Bühne. Gleich zwei Mal stimmten sie gemeinsam „Freunde schöner Götterfunken” an.
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Schwungvoll war bereits der Auftakt des gastgebenden Laetare-Chores unter der Stabführung von Frank Müllmann mit dem Gospel „There is a
meeting here tonight”. Mit „Can Can” von Jacques Offenbach begann der Kirchenchor Recke als erster Gastchor. Zusammen mit dem Kirchenchor Hopsten trugen die Recker den zum Musical „Cats” gehörigen Song „Memory” vor
und dann den Choral „Von guten Mächten wunderbar geborgen” von Dietrich Bonhoeffer.
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Der Junge Chor Schale unter der Leitung von Martha Hesselmann bot einen ersten Höhepunkt. Präzise und diszipliniert in der
Stimmführung und exakt im Volumen begannen sie mit dem Gospel „Open the eyes of my heart”. Genau dem Dirigat folgend intonierten sie ebenso eindrucks- voll „In deinen Händen steht die Zeit”. Besonders
herauszustellen ist dabei noch die Klavierbegleitung von Johannes Wendland. Den Schlusspunkt setzte der Junge Chor mit einem Medley afrika- nischer Gospel.
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Der Kirchenchor Halverde unter dem Dirigat von Nicole Brügge-Witte zeigte sich dann mit Liedern ganz unterschiedlicher Tempi als gut
geführter und beachtlicher Klangkörper. Besonders die hebräische Weise „Shalom Aleichem” überzeugte. Eine andere Klangfarbe bracht der Männerchor Recke auf die Bühne: Mit dem „Fliegermarsch” aus einer wenig
bekannten Operette gefiel er so sehr, dass der Funke auf die Zuhörer übersprang und sie begeistert mitklatschten. Die Klage „Ach, die Weiber” von Franz Lehár nahm das Publikum nicht so ernst. Die Männer werden es
immer neu versuchen.
Dr. Peter Hawig, der kenntnisreich und mit spontaner Komik durch das Programm führte, bat in einer Pause Johannes Konrad Rücker und Angelika Brüwer auf die Bühne. Rücker ist Vorsitzender
des Kuratoriums der Hospiz-Stiftung Haus St. Benedikt. „Wir stellen das Klavier zur Verfügung”, erklärte er den Unterschied zwischen Stiftung und Hospiz- bewegung. Die spiele dann auf dem Klavier. Angelika
Brüwer sprach für die knapp über 20 Freiwilligen der Hospiz- bewegung Raphael. Sie berichtete von der Arbeit der Freiwilligen im Haus St. Benedikt, aber auch in den Häusern Schwerkranker, Sterbender und Trauernder.
„Wir arbeiten ehrenamtlich, aber für unsere Fortbildung und Begleitung braucht es finanzielle Mittel”, erklärte Brüwer. In seinem Interview machte Hawig den guten Zweck deutlich, den der Laetare-Chor mit diesem
Konzert unterstützen wollte.
Ganz getragen und mit plastischer Inbrunst gestaltete der evangelische Kirchenchor seine drei Liedbeiträge. „Der Herr ist mein Hirte” – die Sänger intonierten den Psalmvers mit
großer Glaubwürdigkeit. Ganz anders hörte sich der Jugendchor Recke unter der Leitung von Melanie Spaude an: Mit Stücken von Brecht und Abba erhielt er verdient großen Beifall.
Melodiös folgte unter der
Stabführung von Helmut Lessel die Chor- gemeinschaft Steinbeck. Der einfühlsam vorgetragene Bogen ihrer drei Lieder spannte sich von „Musica, die ganz lieblich Kunst“ aus dem 17. Jahrhundert bis hin zu „Nur ein
Zimmerchen irgendwo” aus „My fair Lady”.
Der Ohrwurm „Ich wollt, ich wäre ein Huhn” von Peter Kreuder und das Couplet „Mein kleiner grüner Kaktus” von den Comedian Harmonists zeigten das ganze Können des
Laetare-Chors, der sich als schwingender, ansteckender Klangkörper präsentierte.
Als Höhepunkt des Konzertes versammelten sich die 300 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne. Die nicht mehr zu überblickende
Schar der Sänger leitete Frank Müllmann, unterstützt von Melanie Spaude am Klavier, zur Hymne „Freude schöner Götterfunken” an. Sie musste auf Druck des Publikums wiederholt werden, das dann die bekannte Hymne
begeistert mitsang.
Abschließend bleibt zu sagen, dass dank der Initiative der Laetare-Sänger auf jeden Fall sehr sichtbar wurde, dass die Kirchengemeinden in Hal- verde, Hopsten, Recke und Steinbeck die
Hospizstiftung und die Hospizbewegung gemeinsam tragen.
Mehr über die Hospizbewegung Raphael
Mehr über die Hospizstiftung Haus St. Benedikt
Bericht und Fotos: Dr. Norbert Hecker
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