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Der Weihnachtsfestkreis beginnt mit dem Advent. Er
umfasst drei bis vier Wochen, beginnend mit dem Sonntag nach dem 26. November, in diesem Jahr also mit dem 30. November. In diesen Wochen bereitet sich die St-Dionysius-Gemeinde auf die beiden
weihnachtlichen Hochfeste vor, an denen das erste Kommen des Gottessohnes zu uns Menschen gefeiert wird. Dadurch wird unsere Erwartung auch hingelenkt auf die zweite Ankunft (lateinisch: adventus)
Christi am Ende der Tage. Unter beiden Gesichtspunkten ist der Advent geprägt von hingebender und freudiger Erwartung. Die Gemeinde versammelt sich zu werktäglichen Gottesdiensten, die Messen am
Freitag werden als „Rorate-Gottesdienste” gefeiert.
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Die Familien versammeln sich zu Hause um den Adventskranz, dessen
Kreisform den Zusammenhalt und dessen wachsendes Licht die zuversicht- liche Erwartung der Gläubigen im Advent ausdrückt.
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Die letzten acht Tage vor Weihnachten, beginnend mit dem 17.
Dezember, wollen in besonderer Weise auf das Geburtsfest des Herrn vorbereiten. Die Tage sind ausgezeichnet durch eigene Meßtexte und vor allem durch die so genannten O-Antiphonen (Gotteslob Nr.112 und 772).
Sie spüren noch nichts? Nur keine Ungeduld! Ein blauer,
transparenter Stern am Fenster, ein schlichter, grüner Kranz auf dem Tisch, das Licht der ersten Kerze schimmert gelb ... wir sind im Advent. Vorfreude nach langer, dunkler Novemberzeit.
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Der Wechsel von geschäftigen Aufgeregtheiten zur
advent- lichen Stille muss nicht sofort und von selbst gelingen. Der Weg zur inneren Ruhe hat persönliche Zugänge: eine gestaltete Zeit, einen besonderen Ort, einen nachdenkenswerten Text. Sie spüren
noch nichts? Nur keine Ungeduld, Advent will erschwiegen, ersungen oder erwandert werden, jeder sucht seinen eigenen Weg.
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Jeder kann sich befragen: Warum komme ich nicht zur Ruhe? Warum
fallen mir meditative Gedanken so schwer? Wie werde ich empfänglicher für den Inhalt des Advents? Können Sie diese alten Zeilen aus „Macht hoch die Tür” nachsprechen, mitsummen?
Komm, O mein Heiland, Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein ...
Können Sie nicht? Bleibt Ihnen so etwas fremd? Macht nichts. Advent hat schließlich
mit Stille und Warten zu tun. Hinrich C. G. Westphal
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Auf die leisen Töne will ich achten
Vorsätze (nicht nur) für den Advent
Auf die leisen Töne will ich achten, um mehr auf die Stille zu hören und das, wohin sie mich führt. Auf das Schweigen will ich achten,
um hellhöriger zu werden für seine stärkende und bergende Botschaft. Auf die Menschen will ich achten, um ihnen aufmerksamer zuzuhören und iebevoller zu begegnen.
Auf meine innerste Stimme will ich achten, um ihr besser folgen zu können und um zu befolgen, was sie mir sagt. Auf die Signale der Hoffnung will ich achten um mehr aus ihrer Kraft zu schöpfen
in der Bewältigung meines Alltags. Auf die Stimme der Stille will ich achten; um darin tief verwurzelt zu leben im Lärm und Geschrei unserer Zeit. Paul Weismantel
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Jeder kann sich befragen: Warum komme ich nicht zur Ruhe? Warum
fallen mir meditative Gedanken so schwer? Wie werde ich empfänglicher für den Inhalt des Advents? Können Sie diese alten Zeilen aus „Macht hoch die Tür” nachsprechen, mitsummen?
Komm, O mein Heiland, Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein ...
Können Sie nicht? Bleibt Ihnen so etwas fremd? Macht nichts. Advent hat schließlich
mit Stille und Warten zu tun. Hinrich C. G. Westphal
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