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Advent
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Advent in St. Dionysius

Die Adventszeit ist eine besondere Zeit im Kirchenjahr. Wir bereiten uns jedes Jahr darauf vor, die Nachricht von Gottes Kommen auf die Erde zu hören, und wir hören sie jedes Jahr anders; weil wir uns verändern, weil die Welt anders wird.

In vielen Familien hängt ein Adventskalender an der Wand. Hinter jedem Türchen verbirgt sich etwas, das entdeckt werden will und das die Kinder neugierig macht. Auch wenn sich in der Regel nicht mehr christliche Motive hinter den Türen verstecken, geblieben ist der Sinn des Kalenders: Jeden Tag eine Tür, die sich öffnet hin zum großen Fest der Geburt des Gotteskindes. Es wird eine Tür nach der anderen geöffnet, nie alle auf einmal. Alles hat seine Zeit...
Schon vor 2000 Jahren wartete die Menschheit auf die Ankunft des Herrn.
Er ist gekommen, wurde in Betlehem Mensch, wurde unser Bruder.

Die heutige Zeit des Advents ist ebenfalls eine Zeit in der wir auf den Herrn, auf seine Ankunft warten. Er will zu uns kommen, in unsere Herzen. Die Adventszeit ist also die Zeit, in der wir die Ankunft des Herrn erwarten und uns auf Weihnachten vorbereiten. Ankunft (adventus) ist daher das Wort, das uns daran erinnert, wenn wir in diesen Tagen unsere Pfarrkirche betreten.

Advent in St. Dionysius

In großen Lettern ist in der Pfarrkirche das Wort „ANKUNFT” zu lesen.

Offene Türen und damit offene Herzen sind für Christen eine Grundhaltung des Lebens. Das gilt so, seit sich die ersten Jünger hinter verschlossenen Türen verschanzt hatten aus Angst, was nach der Kreuzigung Jesu aus ihnen werden würde. Der Auferstandene aber kam durch die verschlossene Tür. so erzählt es der Evangelist Johannes. Jesus Christus ist für uns also ein Türöffner, der uns Mut macht zum Glauben zu stehen, Gott zu vertrauen und offen zu sein für andere.

Es ist Advent. Wir öffnen die Tür für Jesus Christus, damit er zu uns kommen kann und Einfluss nehmen kann auf unser Leben mit seiner Botschaft und mit seinem Segen. Die Tür - das wird deutlich - ist ein vielschichtiges, starkes Symbol.

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit

Macht hoch die Tür

1. Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit,
Es kommt der Herr der Herrlichkeit,
Ein König aller Königreich',
Ein Heiland aller Welt zugleich,
Der Heil und Leben mit sich bringt;
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Schöpfer, reich von Rat!

2. Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
Sein Königskron' ist Heiligkeit,
Sein Zepter ist Barmherzigkeit.
All unsre Not zum End' er bringt.
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Heiland, groß von Tat!

3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
So diesen König bei sich hat!
Wohl allen Herzen insgemein,
Da dieser König ziehet ein!
Er ist die rechte Freudensonn',
Bringt mit sich lauter Freud' und Wonn'.
Gelobet sei mein Gott,
Mein Tröster, früh und spat!

4. Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit,
Eu'r Herz zum Tempel zubereit't,
Die Zweiglein der Gottseligkeit
Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud'!
So kommt der König auch zu euch,
Ja Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
Voll Rat, voll Tat, voll Gnad'!

5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
Mein's Herzens Tür dir offen ist!
Ach zeuch mit deiner Gnade ein,
Dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heil'ger Geist uns führ' und leit'
Den Weg zur ew'gen Seligkeit!
Dem Namen dein, o Herr,
Sei ewig Preis und Ehr'!

T: Georg Weißel (1590-1635); M: Halle (1704)


Die Adventsonntage
Der erste Sonntag im Advent ist in seinen Texten geprägt von der Wiederkunft Christi am Letzten Tag.

Am zweiten und dritten Sonntag steht die Gestalt Johannes des Täufers vor uns, der die Wege für das Kommen des Herrn bereiten will.

Der letzte Sonntag stellt uns
Maria vor Augen, die Mutter und Jungfrau, die uns Christus geboren hat.

Die erste Lesung ist in den Adventmessen regelmäßig aus den Büchern der Propheten genommen, vor allem aus Jesaja.

Roratemessen im Advent

Eine liturgische Besonderheit in der Adventszeit sind die Roratemessen.  Dabei ist es Brauch, die Kirche allein durch Kerzen zu erleuchten.

Durch die liturgische Er- neuerung des II. Vatika- nischen Konzils wurde der Akzent der Roratemessen stärker auf die Erwartung des Herrn gelegt.
Roratemessen werden in der Adventszeit in unserer Kirche an jedem Freitag um 19.30 Uhr gefeiert

Rorate Coeli

Exerzitien im Alltag: Montag, 5.12.2011 – Donnerstag, 8.12.2011
„Last Euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen”.
(1 Petr. 24).
Von Montag, 5. Dezember bis Donnerstag, 8. Dezember sind wieder Exerzitien
im Alltag in unserer Gemeinde.
07.30 Uhr Morgengebet in der Werktagskapelle
19.30 Uhr Gespräch im CAH (Donnerstag um 20.00 Uhr)
20.30 Uhr Anbetung anschl. Komplet (Abendgebet) in der Werktagskapelle.

Abend der Versöhnung: Freitag, 16. 12.2011
 

Beichtzeiten im Advent:
Beichtgelegenheit ist jeden Samstag 17.00 Uhr und …

Montag 19. Dezember, 16.00 -16.30 Uhr Schüler 4.-7. Jahrgang und 16.30 bis
17.00 Uhr Jugendliche
Dienstag 20. Dezember, 10.30 -11.30 Uhr Beichte, 17.00-18.00 Uhr Beichte und 19.30 Uhr Beichte

Adventsvesper:
Der Laetare Chor lädt in diesem Jahr zur traditionellen Adventsvesper am Donnerstag, 22. Dezember um 20.00 Uhr in die St. Dionysius Kirche ein. Unter Leitung von Frank Müllmann werden neben dem Chorgesang auch das gemeinsame Singen, sowie Texte helfen, dem Vorweihnachtsstress zu ent- fliehen. Die Atmosphäre, bei Kerzenschein lädt ein, einwenig zur Ruhe zu kommen und das eigene Leben und das bevorstehende Weihnachtsfest zu bedenken. Der Laetare Chor lädt alle hierzu ein. Der Eintritt ist frei.

Gottesdienste zu Weihnachten:
Heiligabend: Samstag 24. Dezember

15.00 Uhr Krippenfeier
17.00 Uhr Familiengottesdienst
23.00 Uhr Christmette (Jugendchor)

1. Weihnachtstag: Sonntag 25. Dezember:
08.30 Uhr Hl. Messe
09.15 Uhr Gottesd. Haus St. Benedikt
10.30 Uhr Hl. Messe
15.00 Uhr Vesper

2. Weihnachtstag: Montag, 26. Dezember:
08.30 Uhr Hl. Messe
9.15 Uhr Gottesd. Haus St. Benedikt
10.30 Uhr Hl. Messe (Jugendchor)

 


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